30. August 2010 von Dr. Gunzelmann
Ich glaube es passiert langsam etwas bzgl. Prävention in den Unternehmen. Allerdings wissen wir aus der BurnOUT-Sprechstunde, das viele Betroffene sich erst dann melden, wenn es kurz vor knapp wird. Und genau hier wird es kritisch: Präventionsansätze müssen in den Familien und im engsten Kreis gemeinsam umgesetzt werden. Für Unternehmen wird dieses Unterfangen eine echte Herausforderung werden.
Zitat aus dem Forum Gesundheitspolitik:
“Da Burnout oftmals mit Arbeitsunfähigkeitszeiten einhergeht, bemüht man sich auch auf betrieblicher Ebene zunehmend darum, den Betroffenen zu helfen und die Negativeffekte einzugrenzen, wobei sehr unterschiedliche Interventionen zum Einsatz gekommen sind. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover haben einmal bilanziert, wie erfolgreich diese Maßnahmen waren. Ihre Studie, in der sie die Ergebnisse von 25 Interventionen zusammenfassen, wurde in der Zeitschrift “Patient Education and Counseling” veröffentlicht.
Berücksicht wurden nur Studien, die an zumindest zwei Zeitpunkten (vor und nach der Intervention) Daten erfasst hatten. Berücksichtigt wurden dann für die Analyse 25 Untersuchungen, von denen fast die Hälfte (N=12) aus den Niederlanden stammt. 4 Studien waren in den USA durchgeführt worden, die übrigen in Großbritannien, Israel, Kanada, Finnland, Norwegen, Schweden und Polen. In den allermeisten Studien handelte es sich bei den Teilnehmern um Beschäftigte einer Organisation oder eines Betriebs. “
Quelle: http://www.forum-gesundheitspolitik.de/artikel/artikel.pl?artikel=1774
Dr. med. Günther Gunzelmann
Facharzt für Allgemeinmedizin – Naturheilverfahren
www.naturamed.de
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26. August 2010 von Presse NaturaMed
Wir haben noch nicht alle Bücher aus der Urlaubsliste geschafft; aber schon vieles verstanden:-)
Fakt 1: Der Ausspruch “Wenn du es eilig hast, dann gehe langsam” - das ist der perfekte Ansatz um sich zu konzentrieren und bei sich zu bleiben. Und: Es geht gar nicht immer die Zeit, sondern um das Umdenken bei bisherigen Wertvorstellungen. 4 Sterne für Lothar Seiwert
Fakt 2: Ein grandioser und gnadenloser Gedanke, der viel bittere Wahrheit in sich trägt: Multitasking ist Körperverletzung”. Frank Schirrmacher (Payback).
Darüber diskutieren wir gerade sehr emotionsgeladen..
Presse Naturamed e.V.
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4. August 2010 von Presse NaturaMed
Mit den folgenden Büchern werden wir uns im August beschäftigen. Meinungen von Lesern dazu sind uns ebenfalls wichtig.
„Das erschöpfte Selbst“, Alain Ehrenberg
„Payback“, Frank Schirrmacher.
“Briefe an mein Leben”, Miriam Meckel
“Wenn du es eilig hast, so gehe langsam”, (HB) Lothar Seiwert
“Das Anti Burnout Buch für Lehrer”, Andreas Hillert
Presse Naturamed e.V.
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13. Juli 2010 von drmansmann
Die aktuelle Emnidumfrage bestätigt unsere Praxisumfrage auch:
Vom Büroalltag buchstäblich abzuschalten, fällt den Bundesbürgern offensichtlich schwer: Nicht weniger als 52 Prozent rufen selbst im Urlaub ihre geschäftlichen E-Mails ab. Rund 34 Prozent nutzen dazu ihr privates Laptop oder das Smartphone. Immerhin 18 Prozent nehmen gar das Notebook, Smartphone/Personal Digital Assistant (PDA) oder ein internetfähiges Handy ihres Arbeitgebers mit in den Urlaub, um geschäftliche E-Mails zu lesen und zu beantworten.
Besonders Männer haben der Studie zufolge Probleme damit, den Arbeitsstress auszublenden. Fast zwei Drittel der berufstätigen Männer (63 Prozent) räumten demnach ein, einen Teil ihrer Regenerationszeit mit geschäftlichen E-Mails zu verbringen. Frauen schalten hingegen besser ab: Lediglich 39 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen checken ihre E-Mails auch während des Urlaubs.
http://www.presseportal.de/meldung/1647077
Mein dringender Hinweis, auch wenn es schwer fällt:
Urlaub sollte Urlaub sein, also die Arbeit, sprich Laptop oder Ähnliches, sollte zu Hause bleiben. Wenn es sich aber nicht vermeiden lässt, dann muss die Arbeitszeit eingegrenzt werden. Auch sollte man sich in den ersten drei Tagen nicht sofort in Aktivitäten stürzen, sondern in Ruhe überlegen, was einem gut tut. Was entspannt, ist individuell verschieden. Für den einen können es Spaziergänge am Strand oder Wandern sein, für den anderen Sport, Yoga oder autogenes Training. Eine Metropole bietet mehr Reize als ein Urlaub auf dem Land. Essentiell ist aber, sich und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, sich nicht selbst zu kritisieren und die Ansprüche an die eigene Veränderungsfähigkeit nicht zu hoch schrauben.
In diesem Sinn wünscht gute Erholung
Dr. Vinzenz Mansmann
www.naturamed.de
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9. Juli 2010 von Presse NaturaMed
Bei den Recherchen und Diskussionen rund um das Gesundheitsmanagement wurden wir auf folgendes hingewiesen. Ein Tabuthema scheint die arbeitsrechtliche Situation zu sein, wenn Unternehmen die Betroffenen Arbeitnehmer oder leitenden Angestellten während ihrer Abwesenheit umbesetzen bzw. die künftige Arbeitszeitreduzierung verhandelt werden muss.
http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=88742&
Naturamed Presse e.V.
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18. Juni 2010 von drmansmann
Für Unternehmen und Krankenkassen stellt Burnout eine ungeheure finanzielle Belastung dar. Nach Berechnungen des Hamburger Weltwirtschaftsinstitutes liegt der Schaden bei etwa 262 Milliarden Euro jährlich. Das entspricht etwa 11,5 Prozent des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes.
Übrigens lief im SR eine Spezialsendung bei Plus Minus
zum Nachlesen:
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,6a78fux40t2nlhwx~cm.asp
Dr. Vinzenz Mansmann
www.naturamed.de
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28. Mai 2010 von gretbeccard
Dauerstress und Dauerzeitfresser, so recht wird man es kaum lösen können, aber zumindest besser organisieren.
Da ich ein grosser Fan von Selbstmanagementtechniken bin , zumindest theoretisch:-) hab ich ein wenig gestöbert und bin bei den www.zeitblueten.com auf die Pomodoro Technik gestossen.
Die Tomaten-Arbeitseinheit
Der Italiener Francesco Cirillo entwickelte die Pomodoro-Technik. Pomodoro ist italienisch und heißt Tomate. Der Name rührt daher, dass Cirillo für seine Technik eine Eieruhr zu Hilfe nahm und diese hatte die Form einer Tomate.
Cirillo unterteilt in Arbeitseinheiten von jeweils 25 Minuten. Weil sich seine Tomaten-Uhr bis 25 Minuten einstellen ließ. Nach jeder Arbeitseinheit folgt eine Kurzpause von 5 Minuten. Und nach 4 Arbeitseinheiten folgt eine längere Pause von 30 Minuten.
Also nochmals zusammengefasst:
- 1 Arbeitseinheit = 25 Minuten
- nach jeder Arbeitseinheit 1 Kurzpause von 5 Minuten
- nach 4 Arbeitseinheiten 1 Langpause von 30 Minuten
Dieses Arbeiten in Zeiteinheiten trägt tatsächlich zu einer Produktivitätssteigerung bei, da man in der Regel bemüht ist, in der festgelegten Zeit die vorgenommene Arbeit zu erledigen.
Bei der Pomodoro-Technik geht es darum, dass man in einer Arbeitseinheit alle Zeitfresser weitgehendst ausschaltet, damit man sich eben 25 Minuten ungestört und konzentriert der entsprechenden Aufgabe widmen kann. Dieses Abschotten – und sei es nur für eine 25-Minuten-Arbeitseinheit - lässt sich wohl in den meisten Fällen umsetzen.
Ich werds probieren.
Gret Beccard (Wien)
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17. Mai 2010 von kreis
Ein guter Beitrag zum allgegenwärtigen Überfliegerprogramm in vielen Führungsebenen:
http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,693921,00.html
Hans Kreis
www.imaco.de
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12. Mai 2010 von drmansmann
Heute, am 12. Mai ist der Tag des CFS.
CFS? Leistungseinbrüche, andauernde Müdigkeit, die sich auch durch lange Ruhephasen nicht bessert, das sind mögliche Symptome für das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS = Chronic Fatigue Syndrome).
Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist der einzige von der konventionellen Medizin als Krankheit anerkannte Erschöpfungszustand. Ich selbst unterscheide zehn verschiedene Erschöpfungstypen – das CFS ist eine Form davon. Ein weiteres Syndrom ist das „Depressive Schwäche-Syndrom“. Dieser Erschöpfungstyp hat seine Ursache in psychischen Dauerbelastungen, Trauer, Sorgen und Ängsten sowie Schockerlebnissen. Eine Depression ist das typische Krankheitsbild. Weitere Typen können sein das „Abwehrschwäche-Syndrom“, das „Kreislaufschwäche-Syndrom“, das „Hormonstörungs-Syndrom“ oder das „Vergiftungs und Allergiensyndrom“. Eine sinnvolle Einschätzung lässt sich erst nach gezielter Ursachendiagnose vornehmen.
Infos zu den einzelnen Typen und Selbstcheck gibt es u.a. im Ratgeber „Total erschöpft“
http://www.verlagpositivesleben.de/naturheilkundliche-literatur/—–buecher/
Dr. Vinzenz Mansmann
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3. Mai 2010 von Presse NaturaMed
Und wieder einmal waren wir auf einer Personalmesse unterwegs, um zu schauen, wie der Trend Prävention, Gesundheitsmanagement in deutschen Unternehmen gelebt wird. Diesmal auf der “Zukunft Personal 2010″ in Stuttgart, die Ende April stattfand.
Scheinbar ist das Thema Gesundheitsmanagement in deutschen Firmen theoretisch vorhanden, in der Praxis findet man aber nicht viele, die “Gesicht zeigen”. Fazit: Im Vergleich zur Schweiz wird in Deutschland entweder weniger thematisiert oder die Unternehmen “machen einfach”, wie zB die Hamburger OttoGruppe mit ihrem zertifizierten Gesundheitsmanagementsystem und dem aktiv.net. Es gibt hier sogar einen dualen Studiengang zum Bachelor of Arts im Gesundheitsmanagement.Im Rahmen des dualen Studiums gibt es zB bei Otto eine Kombination aus betrieblicher Ausbildung und einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.
Auf jeden Fall bleiben wir dran und versuchen hinter die Kulissen zu schauen und mit aktiven Firmen zu sprechen.
Und getreu dem Motto: Alles neu macht der Mai stellen wir in diesem Monat gezielte Therapien in der BurnOUTbehandlung vor.
Presse NaturaMed e.V.
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