Psychosomatische Erkrankungen – Wenn die Psyche den Körper krank macht

11. April 2013 von Alex Hoffmann

Psychosomatik beinhaltet die ganzheitliche Betrachtung seelischer und körperlicher Gesundheit und Krankheit. Dabei gibt es enge Zusammenhänge zwischen körperlichen Reaktionen, unserem seelischen Befinden und dem was wir erleben. Dies ist nicht unbedingt krankhaft. Herzklopfen bei Aufregung oder Schwitzen bei Lampenfieber sind normale Reaktionen. Viele Zusammenhänge hat der Volksmund sogar in unserer Sprache verankert: Bei Wut kommt einem die Galle hoch, bei Angst hat man „Schiss“, Frust schlägt einem auf den Magen und schwierige Aufgaben bereiten einem Kopfzerbrechen. Viele Symptome sind zuerst Warnsignale, um auf psychische Belastungen aufmerksam zu machen.

Bei psychosomatischen Erkrankungen kommt das Wechselspiel zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren aus dem Gleichgewicht. Statt Symptome richtig zu deuten, können panikartige Angstzustände entstehen, die alles unkontrollierbar und schlimmer machen. Oder es folgt die Flucht in Rückzug und Starre, sprich in eine depressive Episode.

Depressive Episoden - Die Behandlung in der Akutklinik Urbachtal

Depressive Episoden sind tiefgreifende Veränderungen im Hirnstoffwechsel. Sie zeichnen sich durch Traurigkeit, Stimmungsschwankungen, Interessenverlust und Antriebsstörungen aus. Oft treffen vererbte, in der Person verankerte und belastende Umfeldfaktoren in unterschiedlichen Anteilen zusammen und lösen dadurch die Erkrankung aus. In der Akutklinik Urbachtal – Fachkrankenhaus für Psychotherapie und Psychosomatik – in Bad Waldsee werden diese Störungen gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen behandelt. In der Psychotherapie wird mit tiefenpsychologischen und verhaltenstherapeutischen Methoden sowie Elementen der systemischen Paar- und Familientherapie gearbeitet. In der modernen Traumatherapie nehmen die körperorientierten Psychotherapien einen hohen Stellenwert ein. So können in der Akutklinik Urbachtal nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die besten Erfolgsaussichten für eine seelische Genesung gewährleistet werden. Die Behandlungen werden nach Festlegung der Therapieziele individuell gestaltet. In den Gruppentherapien mit anderen, ähnlich betroffenen Menschen, werden grundlegende Muster leichter erkennbar und behandelbar. Die Einzeltherapien konzentrieren sich auf die Aufarbeitung persönlicher Lebensprobleme.

Info: Akutklinik Urbachtal, Badstr. 28, 88339 Bad Waldsee (Nähe Bodensee), Fon 0 75 24 . 990 – 222, www.akutklinik.de, kontakt@akutklinik.de, Aufnahme kurzfristig möglich.

Burnout-Prävention bei Lehrern und Helfern

3. April 2013 von Alex Hoffmann

Im Fokus: Lehrberufe, Polizisten, Sozialpädagogen, Therapeuten

Lernen und Weiterbildung sind ein wichtiger Faktor einer Wirtschaft. Lebenslanges Lernen und Work-Life-Balance sind in aller Munde. Was passiert jedoch, wenn dieses Gleichgewicht empfindlich gestört wurde? Der totale Zusammenbruch – Burnout. Vom Burnout-Syndrom sind in den letzten Jahren verstärkt die Polizeiberufe, Lehrer, Lehr- und Heilberufe gefährdet. Bei Lehrern sind 24 Prozent aller Frühpensionierungen auf psychische Überforderungs-probleme zurückzuführen. Während in anderen Berufen des Öffentlichen Dienstes im Schnitt nur 17 Prozent der Mitarbeiter vorzeitig ausscheiden, trifft es bei den Lehrern fast jeden Zweiten.

Dr. Vinzenz Mansmann, Anti-Stress-Experte der NaturaMed-Kliniken, beschreibt einige Ursachen: „Wir stellen in den Gesprächen und bei den Diagnosen natürlich viele Ursachen fest. Tatsache jedoch ist, dass Faktoren wie Fremd-bestimmung durch Vorgabe von Unterrichtsmethoden und Lehrmaterial und das Gefühl der fehlenden Sinnhaftigkeit vieler bürokratischer Vorgaben und Aufgaben den Arbeits-alltag erschweren. Dazu kommen hohe eigene Ansprüche, erzieherische Ideale bei gleichzeitiger schwieriger Beziehungsarbeit mit unruhigen, abgelenkten, traumatisierten oder verwöhnten, häufig ichbezogenen Schülern. Prävention ist wichtiger denn je geworden und viele Schulen starten mit Selbsthilfeprojekten.“

Burnout ist nicht gleich Depression!

Burnout-Patienten werden oft beschrieben als gereizt, genervt, unkonzentriert, ineffektiv, schon fast geschäfts-schädigend oder gar “kundenfeindlich”, ja sogar zynisch gegenüber Kunden oder Kollegen. Betroffen sind vor allem die engagierten Lehrer und Helfer, die bisher mit Begeisterung ihre Tätigkeit ausgeübt haben.

Depressive hingegen sind gekennzeichnet von Selbstwertverlust, Selbstmordgedanken, Gefühlsverlust, morgendlichen Anlaufproblemen und deutlichen Schlaf-störungen. Depression kann Folge eines schweren seelischen Traumas sein wie Scheidung, Tod eines Familienmitgliedes, eigener Unfall, Mobbing oder Kündigung. Im Internet können Betroffene anhand verschiedener Selbsttests die zehn verschiedenen Erschöpfungstypen kennenlernen und herausfinden, welcher Erschöpfungstyp sie sind (www.erschoepft.de). Insgesamt werden in den NaturaMed-Kliniken rund 1.000 Patienten pro Jahr behandelt.

Für kurzfristige Hilfen wurde eine spezielle Burnout-Kur (www.burnoutkur.info) entwickelt, die bereits ab einer Woche begonnen werden kann. Nach einer sog. Ursachen-diagnose nach Dr. Mansmann erfahren die Patienten, welche Therapien für sie geeignet sind und was sie ganz persönlich zur Prävention und zu ihrer Gesundheit beitragen können. Für Burnout-Patienten, die bereits arbeitsunfähig sind, ist eine stationäre Behandlung in der psychosomatischen Fachklinik angeraten. Hier wird auch die neue Visionstherapie nach Hans Kreis (Imaco) eingesetzt, die nach der motivierenden Sehnsucht jedes Einzelnen forscht.

Erschöpfung ist nicht gleich Erschöpfung

Buch: „Total erschöpft – Neue Energie mit Naturmedizin“

Während die konventionelle Medizin noch darum streitet, ob und bei wem das Erschöpfungs-Syndrom als Krankheitsbild anzusehen ist, unterscheidet der Naturmediziner Dr. Mansmann bereits zehn verschiedene Formen. Er gibt einen umfassenden Überblick und benennt geeignete Diagnose-verfahren sowie bewährte naturmedizinische Therapien wie das Biodynamische Eiweißprofil, die Bewegungstherapie nach Dr. Trager oder die Sauerstoff-Inhalation nach Professor Ardenne. Außerdem empfiehlt Deutschlands bekanntester Anti-Stress-Experte einfache und abwechslungsreiche Wege der Selbstbehandlung. Vinzenz Mansmann: „Dieses Buch ist auch das Ergebnis langjähriger Studien mit Burnout-Patienten. Ich möchte den Leser von den Symptomen zur Diagnose führen, bei der Wahl des richtigen Therapeuten beraten, die wichtigsten Therapien erklären und aufzeigen, was man selbst tun kann, um wieder „auf die Beine“ zu kommen.“

Total erschöpft – Neue Energie mit Naturmedizin, Dr. Vinzenz Mansmann, Verlag Positives Leben / Bad Waldsee, Hardcover, 96 Seiten, 12,90 Euro, ISBN 978-3-925868-08-5, portofreie Bestellung über www.vitalversand.com.

Infos:

NaturaMed Vitalclinic, Badstr. 31, 88339 Bad Waldsee, (07524) 990–222, www.burnoutkur.naturamed.de

Der Nutzen einer Burnout-Prävention

26. März 2013 von Alex Hoffmann

Machen Sie nicht die Augen zu – handeln Sie!

Tatsache ist: 59 Millionen Fehltage wegen psychischer Erkrankungen, ein Anstieg von 80% in den letzten 15 Jahren. Nach Ministeriumsangaben führt dies zu einem Ausfall an Bruttowertschöpfung von über 10 Milliarden Euro (Stressreport 2012). 31% der Frühberentungen bei Angestellten gehen auf psychische Störungen zurück. Können wir uns dies überhaupt noch leisten?

Betroffen sind vor allem Leistungsträger: Führungskräfte 32%, Wissenschaftler 40%, Techniker 23%, des weiteren Mitarbeiter mit viel Kundenkontakt, helfende Berufe, aber auch Mütter, die neben Halbtagstätigkeit, Haushalt, Kindererziehung auch noch Pflegekraft der Eltern sein müssen.

Die Arbeitswelt hat sich durch die Globalisierung verändert

Die Arbeit wird zunehmend entgrenzt, die Arbeitsinhalte und Abläufe werden immer mehr verdichtet, Arbeitsprozesse verlangen mehr Flexibilität und unternehmerische Verantwortung wird nach unten verlagert. Besonders belastend sind psychisch fordernde Dienstleistungstätigkeiten, sog. „Falsche Emotionen“.

Als Folge nimmt die psychische Belastung zu, Angst oder gar Verlustangst steigert sich und blockiert jedes Innovationsdenken. Die Kollegialität leidet und Verantwortung beginnt zu diffundieren. Statt Effektivität steigert sich die „schädliche Emotionsarbeit“.

Burnout ist keine psychiatrische Erkrankung wie eine Depression. Seine Alarmsymptome sind: gereizt, unkonzentriert, unfreundlich oder zynisch gegenüber Kunden, Kollegen oder Partner.

Eine Burnout-Prävention verbessert das Image

des Unternehmens und die Wettbewerbsfähigkeit. Es bewirkt eine bessere Mitarbeiterbindung und somit bessere Leistungen bei weniger Krankheitstagen. Ein besseres Arbeitsklima erzeugt eine positive Atmosphäre, die mehr Kreativität frei setzt. Als Resultat ist gar ein höherer Gewinn zu erwarten.

Burnout-Prävention ist Chefsache

Gute Arbeit - gesunde Arbeit: Diese Punkte können unnötiger Arbeitsunfähigkeit vorbeugen:

  • Wenn Arbeitnehmer sich mit ihrer Arbeit durch Kollegen, Chefs und Qualifizierungsmöglichkeiten unterstützt fühlen
  • Wenn sie Einfluss auf die Arbeit nehmen und sich dabei entwickeln können
  • Wenn sie subjektiv weniger Fehlbelastungen empfinden wie Über- oder Unterforderung
  • Wenn sie fair bezahlt und wertgeschätzt werden

Dr. med. Vinzenz Mansmann, Burnout-Spezialist der NaturaMed Vitalclinic in Bad Waldsee, weiß aus 30-jähriger Praxiserfahrung: „Durch unprofessionelles Abwarten oder Probieren wird wertvolle Zeit verschwendet.“

Holen Sie sich Unterstützung von Profis, die sich seit 24 Jahren mit Burnout auskennen wie z.B. eine Burnout-Kur von 1 – 2 Wochen für erschöpfte Mitarbeiter, Präventionsvorträge oder Seminare im Betrieb.

NaturaMed Vitalclinic, Burnout-Klinik, Badstr. 31c, 88339 Bad Waldsee, Fon: 07524 990-222, www.burnoutkur.info, kontakt@naturamed.de

Burnout-Kur für „Ausgebrannte“

19. März 2013 von Alex Hoffmann

Die NaturaMed Vitalclinic in Bad Waldsee bietet Spezialtherapie

Passiert es Ihnen häufiger, dass Sie z.B. im Auto unbedingt den Verkehrsfunk hören möchten, aber durch eine kleine Ablenkung ist der Inhalt in Ihrem Gehirn gar nicht angekommen? Sind Sie gereizt, unkonzentriert, ineffektiv, unfreundlich bis abweisend oder gar zynisch gegenüber Kunden, Kollegen oder PartnerIN?

Es trifft die Engagierten: Nur wer „brennt“, kann „ausbrennen“. Ein Burnout-Syndrom ist eine ernst zu nehmende Gesundheitsstörung, die tiefe Narben in Körper und Seele hinterlassen kann. Dr. Vinzenz Mansmann, Burnout-Spezialist und ärztlicher Direktor der NaturaMed Kliniken in Bad Waldsee, weiß aus 30-jähriger Praxiserfahrung: „Durch unprofessionelles Abwarten oder Probieren wird wertvolle Zeit verschwendet, die für eine schnelle Heilung genutzt werden könnte. Übrigens ist ein Burnout-Zustand keine Depressionserkrankung, ja zum Teil sogar das Gegenteil davon, sodass eine unnötige Psychiatrisierung mit Einsatz von Psychopharmaka unbedingt vermieden werden sollte.”

Am Anfang steht die körperliche und psychosomatische Ursachendiagnose, die einmalig morgens ca. 3 Stunden Zeit in Anspruch nimmt. Sie untersucht mit Spezialmethoden das vegetative Nervensystem, den Energiehaushalt, den Stoffwechsel, den Hormonhaushalt und das aktuelle seelische Befinden. Danach kann ein exakter, individueller und effektiver Behandlungsplan für eine ambulante oder stationäre Therapie erstellt werden.

Dauer und Ablauf der Burnout-Kur

Schon in einer Woche kann man sich über Verhaltensweisen und Ursachen der „Problemzonen“ bewusst werden, die zum Burnout geführt haben und ggfs. zu Hause mit diesen Erkenntnissen erste Maßnahmen ergreifen. Bei schwerer Erschöpfung sind drei Wochen Aufenthalt zu empfehlen, evtl. auch dreimal im Jahr für je eine Woche, was für Berufstätige oder Selbständige meist günstiger ist.

Weitere Angebote: Psychologische Help-Woche bei Lebenskrisen, Trauerwochen für Angehörige, körperlich-seelische Regenerationswochen nach Krebstherapie, Seniorenwochen, Fastenwochen, spezielle Rückenbehandlungen, Tinnitustherapie u.a.

NaturaMed Vitalclinic GmbH, Burnout-Klinik für Ganzheitsmedizin, Naturmedizin und Psychosomatik, Badstr. 31c, 88339 Bad Waldsee, Fon: 07524/990-222, www.burnoutkur.info

Angsterkrankung bei Frauen

14. März 2013 von Alex Hoffmann

Angst ist eines unserer menschlichen Grundgefühle und soll primär den Körper vor drohenden Gefahren warnen und so vor Schaden bewahren. Anders ist es bei der Angsterkrankung: Dort zwingt die unterschwellige Angst den Körper dazu, beständig in den Alarmreaktionen zu verbleiben, so dass dem Körper die nötigen Entspannungsphasen fehlen. Folgen sind: rasche Erschöpfbarkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, chronische Muskelverspannungen, Atemnot, Beklemmungen, Herzklopfen, uvm.

Frauen sind doppelt so oft betroffen

Frauen haben eine Vielzahl von Rollen zu erfüllen: Mutter, Karrierefrau, Hausfrau, Geliebte, Schwester, Nachbarin, pflegende Tochter. Sie haben häufig Mühe, sich und anderen die innere Angst einzugestehen. Dabei sollten Betroffene sich nicht scheuen, Hilfe zu beanspruchen. Das Risiko eines bedeutsamen Angstsyndroms liegt bei 15% - Frauen sind doppelt so oft betroffen wie Männer. Bei der Agoraphobie (Angst vor Plätzen, Menschenmengen u.a.) sind es 90% Frauen. Die Erkrankung beginnt meist vor dem 45. Lebensjahr, teilweise bereits in der Jugendzeit. Die Quote der Spontanheilungen liegt lediglich bei 20%, bei adäquater Therapie ist die Prognose aber gut (Berger, 2004).

„Das integrative Konzept“ der Akutklinik Urbachtal

Die Akutklinik Urbachtal, Privatkrankenhaus für Psychosomatik und Psychotherapie, bietet seit 2002 außergewöhnliche Leistungen im Bereich der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie an und ist spezialisiert auf depressive Episoden, Burnout-Folgen, Trauma-herapie (nach Verlust, Lebenskrise oder Mobbing) und Ess-Störungen. Die Psychotherapie der Angst ist mit erheblichen Fallstricken verbunden. Wird Angst zum Thema, verbergen sich oft noch viele, heiklere Themen dahinter. Wenn die verborgene Wut zum Thema wird, kann dies zu einer Belastung der Partnerbeziehungen führen mit Konfliktverschärfung bis zur Trennung. Die folgende Einsamkeit oder Rückkehr zu den eigenen Eltern können neue, gar größere Probleme oder Ängste mobilisieren. Daher müssen in Diagnostik und Aufarbeitung vorausschauend die möglichen Konsequenzen beurteilt werden.

Dient Angst der Abwehr von einer Fülle von Gefühlen, wie Aggression, Trauer, Depression usw. ist dies in der Therapie ebenfalls zu berücksichtigen. Psychotherapie ist nicht das Allheilmittel, entscheidend ist das therapeutische Bündnis. Auch wenn Verhaltenstherapie bei Angststörungen häufiger zu empfehlen ist, kann ein Verfahrenswechsel erforderlich werden, wenn sich hinter der Angst kompliziertere Konflikte der Lebensgeschichte zu Wort melden (Wadepuhl, 2004).

Facharzt Dr. med. Jochen Füllhase von der Akutklinik Urbachtal in Bad Waldsee (Nähe Bodensee) sagt hierzu: „In der Angstbehandlung arbeiten wir integrativ mit tiefenpsychologischen und verhaltenstherapeutischen Methoden sowie Elementen der systemischen Paar- und Familientherapie. Dieses methodenübergreifende Konzept gewährleistet nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die effektivsten Erfolgsaussichten für eine seelische Genesung. Im Vertrauensverhältnis zwischen Therapeut und Patient werden nach Festlegung der Therapieziele die Behandlungsmaßnahmen individuell gestaltet. Während in den Gruppentherapien mit ähnlich betroffenen Menschen die grundlegenden Verhaltensmuster leichter erkennbar und behandelbar sind, konzentrieren sich die Einzeltherapien auf die Aufarbeitung persönlicher Lebensprobleme.“

Persönliche telefonische Beratung und Info-Material: Akutklinik Urbachtal, Krankenhaus für Psychosomatik und Psychotherapie, Badstr. 28, 88339 Bad Waldsee, 07524 - 990222, kontakt@akutklinik.info, www.akutklinik.info.

Psychosomatik – Wenn die Psyche den Körper krank macht

11. März 2013 von drmansmann

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare. - Christian Morgenstern -

Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, Schwindel, Übelkeit, Ohrengeräusche, Schmerzen und Verspannungen im Rücken oder am ganzen Körper, Juckreiz, Allergien auf immer mehr Substanzen, Bauchkrämpfe, Unruhe, Herzrasen, Engegefühl in der Brust oder gar Atemnotzustände, Angst ohne sichtlichen Grund , inneres Zittern und Panikattacken, oder aber Lustlosigkeit, Kraftlosigkeit und Interessenlosigkeit – all dies sind typische Symptome, die sehr oft psychosomatischen Ursprungs sind. Einer dieser Erscheinungen ist gewiss schon fast jedem einmal begegnet. Rund 30 Prozent der Bevölkerung leiden innerhalb eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen Störung. Psychosomatische Erkrankungen treten dabei nach Depressionen, Angststörungen und zuletzt Suchterkrankungen am häufigsten auf. Doch was bedeutet eigentlich „psychosomatisch“?

Krankheiten mit hohem psychosomatischem Anteil:

  • Allergien, Arterieller Bluthochdruck, Asthma bronchiale, Darmgeschwüre (Colitis ulcerosa), Diabetes mellitus, Essstörungen (Adipositas/Magersucht), Fibromyalgie, Herzinfarkt, Hörsturz, koronare Herzkrankheit, Lumbago-Ischias-Syndrom, Magengeschwüre, Migräne, Neurodermitis (Ekzem), Psoriasis, „Restless legs“, Reizblase, Rheumatische Beschwerden, Spannungskopfschmerz, Tinnitus

„Psyche“ und „Soma“: ein unzertrennliches Paar

Dass unser psychischer Zustand Auswirkungen auf unser körperliches Empfinden hat, klingt nicht nach einer Neuheit. Selbst unser täglicher Sprachgebrauch verrät, dass es sich hierbei um ein gängiges Phänomen handelt. So schlägt uns etwas beispielsweise auf den Magen oder geht uns an die Nieren. Des Weiteren nimmt man sich gerne mal etwas zu Herzen oder hat auch schon hin und wieder etwas auf selbigem – zuweilen beklagt man sogar ein gebrochenes Herz. Wie wichtig jedenfalls unser Inneres – die Seele (Psyche) für den Leib (Soma) ist, ist schon seit der Antike zentrales Thema der Philosophie. Aber auch die Medizin interessiert sich seit ihren Ursprüngen für das Leib-Seele-Problem. Daraus resultiert die Psychosomatik: eine medizinische Disziplin, die sich mit den Wechselbeziehungen zwischen seelischen, körperlichen und sozialen Vorgängen befasst. Und hier zeigt sich: Einerseits sind viele körperliche Erkrankungen seelisch mitverursacht, andererseits haben praktisch alle körperlichen Krankheiten auch seelische Auswirkungen.

Die Bedeutung dieses bio-psycho-sozialen Bedingungsgefüges steht im Zentrum der psychosomatischen Forschung. Dass Depressionen und Angstzustände auch physisch krank machen, ist längst nachweisbar. Auch dass Ängste und Depressionen unter anderem aus Lebenskrisen, Trauer, Gefühlen von Schuld, Beziehungsproblemen, allgemeinem Stress und ausweglos erscheinenden Situationen resultieren. Eine Tatsache ist demzufolge auch, dass psychosomatische Probleme sich häufig in Lebenskrisen und Schwellensituationen, das bedeutet beim Übergang von einem Lebensalter in das nächste, entwickeln.

Der eingebildete Kranke?

Was die Betroffenen selbst anbetrifft, haben diese zumeist ein großes Problem damit, den psychischen Faktor ihrer Beschwerden zu sehen und/oder zu akzeptieren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen sich nicht als psychisch krank empfinden. Die Patienten, die an körperlichen Symptomen leiden, fühlen sich daher durch die Diagnose „psychosomatische Erkrankung“ oft missverstanden und als „eingebildete Kranke“ oder „Simulanten“ stigmatisiert. In ihrer eigenen Wahrnehmung sind sie körperlich Leidende, da sie die ursächlichen psychischen Konflikte oft nicht wahr- oder nicht wirklich ernst nehmen. Tatsächlich ist es in der Praxis häufig so, dass die Symptome und nicht die Ursache behandelt werden. Die seelische Komponente wird ignoriert. Der „Fehler“ soll schnell und wirksam korrigiert werden. Doch eine rein körperliche Behandlung trägt meist nur zur Verschlimmerung bei und führt dazu, dass die körperliche Erkrankung chronisch wird. Will der Patient gesund werden, kommt er folglich nicht daran vorbei, sich mit den eigentlichen Ursachen seiner Erkrankung auseinander zu setzen.

Ursachendiagnose: die Grundlage der Therapie in den NaturaMed Kliniken

Auch wenn die Diagnostizierung einer psychosomatischen Störung sich nicht gerade einfach gestaltet, scheint in der Therapie das Konzept der ganzheitlichen Medizin hier am besten zu greifen. In diese Kategorie ist auch das Therapieverfahren der NaturaMed-Kliniken in Bad Waldsee/Bodensee (www.naturamed.de) einzuordnen. Das Diagnosekonzept der „psychosomatischen Ursachendiagnose“ ist zudem kein starres Konzept, sondern so individuell wie der Mensch selbst. Hier geht man davon aus, dass der eigene Körper das genaueste Messinstrument ist, das es für jeden gibt. Deshalb nutzt NaturaMed die Körpersignale des vegetativen Regulationssystems für eine ganzheitliche Diagnose von Körper, Seele und Geist. Die speziellen Messmethoden umfassen beispielsweise die Thermografie (Temperaturmessung der Haut), Störfeldmessungen mit Stromimpulsen (AMSAT-HC), Psychologische Foto-Diagnose (Bild des aktuellen seelischen Befindens) und die Erstellung eines C.E.I.A.-Biodynamischen Eiweißprofils (einer speziellen Blutuntersuchung in Brüssel). Diese speziellen Messmethoden können sofort Entzündungsprozesse, Durchblutungsstörungen, Störfelder (Focus) und versteckte Krankheitsursachen signalisieren, die mit herkömmlichen medizinischen Verfahren gar nicht oder erst im Endstadium erkannt werden können.

Noch ein paar Fakten

Psychische und psychosomatische Erkrankungen wie hauptsächlich Angststörungen und Depressionen, Alkohol- und andere Suchterkrankungen, zählen zu den häufigsten in unserer Gesellschaft. Ungefähr 78 Prozent der körperlichen Beschwerden haben gemäß dem Experten keine organischen Ursachen. Psychosomatische Störungen können sich schon im Kindesalter manifestieren. Unter den Betroffenen scheinen Frauen den größeren Anteil auszumachen. Dies könnte allerdings auch dadurch bedingt sein, dass Frauen eher auf die Signale ihres Köpers hören und sie wahrnehmen. Die Anzahl der psychischen Erkrankungen steigt jedenfalls rapide und betrifft vor allem die Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen. Des Weiteren führen auf dem Arbeitsmarkt psychische Erkrankungen zu langen Ausfallzeiten. Der überproportionale Anstieg ist dabei eine Entwicklung, die alle westlichen Industriestaaten gleichermaßen betrifft. Das Gesundheitssystem befürchtet für die Zukunft Kostenexplosionen. Und auch wenn die meisten Betroffenen heutzutage effektiv behandelt werden können, so ist der Weg zur Diagnose oft sehr lang, denn Unsicherheit und Angst vor Stigmatisierung erschweren den Weg dahin. Um dies zu ändern, scheint weiterhin viel Aufklärungsarbeit vonnöten.

Persönliche telefonische Beratung und Info-Material: NaturaMed Vitalclinic, Badstr. 31, 88339 Bad Waldsee, (0 75 24) 990 – 222, www.naturamed.de. Buch: Total erschöpft – Neue Energie mit Naturmedizin, Dr. Vinzenz Mansmann, Verlag Positives Leben / Bad Waldsee, Hardcover, 96 Seiten, 12,90 Euro, ISBN 978-3-925868-08-5, portofreie Bestellung über www.vitalversand.com.

Quellen:http://www.medizinauskunft.de/artikel/aktuell/2010/26_10_psychische_stoerung.php

- Walter Bräutigam, Paul Christian, Michael von Rad, „Psychosomatische Medizin – Ein kurzgefasstes Lehrbuch“, 1997, Georg Thieme Verlag, Stuttgart

- http://www.ahg.de/AHG/Service/Presse/Aktuelles/Hotline.html

- http://www.angstnetz.de/

- http://www.naturamed.de

Wie die Schule den Lehrer krank macht

11. März 2013 von drmansmann

Leiden Sie unter Schlaflosigkeit, Herzklopfen, Rückenschmerzen, Erholungsunfähigkeit oder Infektanfälligkeit? Sind Sie gereizt, unkonzentriert, ineffektiv, unfreundlich bis abweisend oder gar zynisch gegenüber Kollegen oder PartnerIN? Es trifft die engagierten Lehrer/innen: Nur wer „brennt“, kann „ausbrennen“.

Burnout im Klassenzimmer

Dr. V. Mansmann, ärztlicher Direktor der NaturaMed Vitalclinic in Bad Waldsee und Deutschlands bekanntester Burnout-Experte, beschreibt die Ursachen des Trends „Stress an den Schulen: Typische Konstellationen, die zu einem Burnout bei Lehrern mit allgemeiner Erschöpfung und Erholungsunfähigkeit infolge körperlicher und nervlicher Überbeanspruchung führen können sind zu große Klassen, zu häufige Lehrplanänderungen, mangelnde Lernbereitschaft und Hyperaktivität der Schüler, zu wenig Kooperation der Eltern sowie Fremdbestimmung durch Vorgabe von Unterrichtsmethoden und Lehrmaterial – das sind nur einige Faktoren, die für Lehrer eine Gesundheitsgefährdung darstellen. Dazu kommen hohe eigene Ansprüche, erzieherische Ideale bei gleichzeitiger schwieriger Beziehungsarbeit mit unruhigen, abgelenkten, traumatisierten oder verwöhnten, häufig ichbezogenen Schülern. Prävention ist deshalb wichtiger denn je geworden.

Ein Burnout-Syndrom ist eine ernst zu nehmende Gesundheitsstörung, die tiefe Narben in Körper und Seele hinterlassen kann. Durch unprofessionelles Abwarten oder Probieren wird wertvolle Zeit verschwendet, die für eine schnelle Heilung genutzt werden könnte. Ein Aufenthalt in der Vitalclinic beginnt mit der körperlichen und psychosomatischen Ursachendiagnose, die einmalig ca. drei Stunden Zeit in Anspruch nimmt. Sie untersucht mit Spezialmethoden das vegetative Nervensystem, den Energiehaushalt, den Stoffwechsel, den Hormonhaushalt und das aktuelle seelische Befinden. Danach kann ein exakter, individueller und effektiver Behandlungsplan für eine ambulante oder stationäre Therapie erstellt werden. Schon in einer Woche kann man sich über Verhaltensweisen und Ursachen bewusst werden, die zum Burnout geführt haben.

Angebote: Burnout-Kur, Psychologische Help-Woche bei Lebenskrisen, Trauerwochen für Angehörige, körperlich-seelische Regenerationswochen nach Krebstherapie, Seniorenwochen, Fastenwochen, spezielle Rückenbehandlungen, Tinnitus-Therapie u.a.

Infos: NaturaMed Vitalclinic GmbH, Burnout-Klinik für Ganzheitsmedizin, Naturmedizin und Psychosomatik, Badstr. 31c, 88339 Bad Waldsee, Fon: 07524/990-222, www.burnoutkur.info

Studie Fehlzeitenreport 2012

24. August 2012 von Presse NaturaMed

 

Parallel zur zunehmenden Flexibilisierung der Arbeitswelt nimmt die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen bei den Beschäftigten weiter zu. Im Vergleich zu 2010 ist der Anteil der Arbeitsunfähigkeitstage im vergangenen Jahr um 0,3 Prozentpunkte angestiegen. Seit 1994 ist die Zahl der psychischen Erkrankungen um 120 Prozent angestiegen.

Ständige Erreichbarkeit und permanente Mobilitätsbereitschaft sind heute für viele Erwerbstätige Realität und haben den klassischen Büro-Arbeitstag von neun Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags abgelöst. Eine repräsentative Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für den neuen Fehlzeiten-Report belegt dies deutlich. Mehr als jeder dritte Erwerbstätige hat in den letzten vier Wochen häufig Anrufe oder E-Mails außerhalb der Arbeitszeit erhalten (33,8 Prozent) oder Überstunden geleistet (32,3 Prozent). Auch Arbeit mit nach Hause zu nehmen (12,0 Prozent) oder an Sonn- und Feiertagen zu arbeiten (10,6 Prozent) stellt kein Randphänomen dar. Nahezu jeder achte Beschäftigte gibt zugleich an, dass er Probleme mit der Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit hat (13,2 Prozent) oder auch wegen beruflicher Verpflichtungen Pläne für private Aktivitäten geändert hat (12,8 Prozent).

„All diese Belastungen im Arbeitsalltag führen dazu, dass diese Beschäftigten mehr an psychischen Beschwerden leiden als diejenigen, die diesen Belastungen nicht ausgesetzt sind. Dabei berichten die Befragten nicht nur über Erschöpfung (20,8 Prozent) oder das Problem in der Freizeit nicht abschalten zu können (20,1 Prozent), sondern auch über Kopfschmerzen (13,5 Prozent) oder Niedergeschlagenheit (11,3 Prozent). Nennt im Durchschnitt jeder Beschäftigte über 1,5 dieser Beschwerden in den letzten vier Wochen, führen die verschiedenen Entgrenzungsformen von Arbeit und Freizeit zu deutlich mehr psychischen Problemen: Bei häufig mangelnder Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit werden mehr als doppelt so viele Beschwerden benannt (3,2). Auch wer häufig private Aktivitäten aufgrund beruflicher Belange verschiebt (2,8), an Sonn- und Feiertagen arbeitet oder häufig Überstunden leistet (jeweils 2,0) berichtet häufiger von psychischen Beschwerden.

 

Quelle: Fehlzeitenreport 2012 der AOK, www.wido.de

Presse NaturaMed

Studie arbeitsbedingte Erschöpfung

23. Mai 2012 von Presse NaturaMed

Wenn Arbeitnehmer sich leistungsgerecht belohnt fühlen, ist das Risiko einer arbeitsbedingten Erschöpfung deutlich geringer. Dies war das Ergebnis einer Studie, an der Wissenschaftler der Goethe-Universität, des Sigmund-Freud-Instituts und der Technischen Universität Chemnitz beteiligt waren.

Wie lassen sich Arbeitsbedingungen so gestalten, dass das Risiko eines Burnouts sinkt? Arbeitgeber sollten in die Organisationskultur investieren, ist das Fazit der Studie.

Weitere Infos: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-a-bis-c/burnout-syndrom-und-stress/anerkennung-reduziert-burnout.html

 

Presse Naturamed e.V.

Arbeitshetze – Arbeitsintensivierung – Entgrenzung, eine Umfrage

28. März 2012 von Presse NaturaMed

Es gibt wieder eine aktuelle Repräsentativumfrage  zum Thema Stressbelastung. Die Spitzenwerte nach Branchen: 70 Prozent beträgt der Anteil der Gehetzten im Gastgewerbe, 65 Prozent im Gesundheits- und Sozialbereich, 60 Prozent im Baugewerbe. Der Bericht basiert auf den Angaben von 6.083 abhängig Beschäftigten zum Thema Arbeitshetze – Arbeitsintensivierung – Entgrenzung.

Die Daten wurden 2011 durch eine bundesweite Repräsentativumfrage erhoben, die von der DGB-Index GmbH in Auftrag gegeben worden war und vom Umfragezentrum Bonn (uzbonn) durchgeführt wurde. Befragt wurden dabei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus allen Branchen, Einkommens- und Altersgruppen, Regionen, Betriebsgrößen, Wirtschaftszweigen und Beschäftigungsverhältnissen, gewerkschaftlich Organisierte wie Nicht-Mitglieder.

Infos: http://www.dgb-index-gute-arbeit.de/downloads/publikationen

Presse Naturamed