Kommentar zum 12. Mai, Tag des CFS

Heute, am 12. Mai  ist der Tag des CFS.

CFS? Leistungseinbrüche, andauernde Müdigkeit, die sich auch durch lange Ruhephasen nicht bessert, das  sind mögliche Symptome für das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS = Chronic Fatigue Syndrome).

Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist der einzige von der konventionellen Medizin als Krankheit anerkannte Erschöpfungszustand. Ich selbst unterscheide zehn verschiedene Erschöpfungstypen – das CFS ist eine Form davon. Ein weiteres Syndrom ist das „Depressive Schwäche-Syndrom“.  Dieser Erschöpfungstyp hat seine Ursache in psychischen Dauerbelastungen, Trauer, Sorgen und Ängsten sowie Schockerlebnissen. Eine Depression ist das typische Krankheitsbild. Weitere Typen können sein das „Abwehrschwäche-Syndrom“, das „Kreislaufschwäche-Syndrom“, das  „Hormonstörungs-Syndrom“ oder das „Vergiftungs und Allergiensyndrom“. Eine sinnvolle Einschätzung lässt sich erst nach gezielter Ursachendiagnose vornehmen.

Infos zu den einzelnen Typen und Selbstcheck gibt es u.a. im Ratgeber „Total erschöpft“

 http://www.verlagpositivesleben.de/naturheilkundliche-literatur/—–buecher/

Dr. Vinzenz Mansmann

 

Eine Reaktion zu “Kommentar zum 12. Mai, Tag des CFS”

  1. Andrea Mendler

    Danke für die Aufklärung:
    hier noch ein Link zu Bundesverband CFS
    http://www.fatigatio.de

    Am 12.5 fanden zudem zahlreiche Aktionen statt,
    http://www.fatigatio.de/index.php?id=199

    Das neugegründete Bündnis ME/CFS war in Dresden aktiv und veranstaltete eine Info-Aktion mit Protestcharakter. Mit dieser ersten öffentlichen Aktion in Deutschland wollen die Patienten und ihre Vertreter mit Ärzten, Politik und Öffentlichkeit in Dialog treten. Die Liste der Forderungen ist lang: Versorgungszentren, da CFS-Kranke bisher auf finanzielle Unterstützung und Pflege ihrer Angehörigen angewiesen sind; Schulungen für Ärzte, um Wissenslücken zu füllen; Gelder vom Staat für Forschung, damit endlich Therapien erarbeitet werden…

    Andrea Mendler

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