Urlaubsstress?

Die aktuelle Emnidumfrage bestätigt unsere Praxisumfrage auch:

Vom Büroalltag buchstäblich abzuschalten, fällt den Bundesbürgern offensichtlich schwer: Nicht weniger als 52 Prozent rufen selbst im Urlaub ihre geschäftlichen E-Mails ab. Rund 34 Prozent nutzen dazu ihr privates Laptop oder das Smartphone. Immerhin 18 Prozent nehmen gar das Notebook, Smartphone/Personal Digital Assistant (PDA) oder ein internetfähiges Handy ihres Arbeitgebers mit in den Urlaub, um geschäftliche E-Mails zu lesen und zu beantworten.

Besonders Männer haben der Studie zufolge Probleme damit, den Arbeitsstress auszublenden. Fast zwei Drittel der berufstätigen Männer (63 Prozent) räumten demnach ein, einen Teil ihrer Regenerationszeit mit geschäftlichen E-Mails zu verbringen. Frauen schalten hingegen besser ab: Lediglich 39 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen checken ihre E-Mails auch während des Urlaubs.

 http://www.presseportal.de/meldung/1647077

Mein dringender Hinweis, auch wenn es schwer fällt:

Urlaub sollte Urlaub sein, also die Arbeit, sprich Laptop oder Ähnliches, sollte zu Hause bleiben. Wenn es sich aber nicht vermeiden lässt, dann muss die Arbeitszeit eingegrenzt werden. Auch sollte man sich in den ersten drei Tagen nicht sofort in Aktivitäten stürzen, sondern in Ruhe überlegen, was einem gut tut. Was entspannt, ist individuell verschieden. Für den einen können es Spaziergänge am Strand oder Wandern sein, für den anderen Sport, Yoga oder autogenes Training. Eine Metropole bietet mehr Reize als ein Urlaub auf dem Land. Essentiell ist aber, sich und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, sich nicht selbst zu kritisieren und die Ansprüche an die eigene Veränderungsfähigkeit nicht zu hoch schrauben.

 

In diesem Sinn wünscht gute Erholung

 

Dr. Vinzenz Mansmann

www.naturamed.de