Prävention wird immer wichtiger

Ich glaube es passiert langsam etwas bzgl. Prävention in den Unternehmen. Allerdings wissen wir aus der BurnOUT-Sprechstunde, das viele Betroffene sich erst dann melden, wenn es kurz vor knapp wird. Und genau hier wird es kritisch: Präventionsansätze müssen in den Familien und im engsten Kreis gemeinsam umgesetzt werden. Für Unternehmen wird dieses Unterfangen eine echte Herausforderung werden.

Zitat aus dem Forum Gesundheitspolitik:

 

“Da Burnout oftmals mit Arbeitsunfähigkeitszeiten einhergeht, bemüht man sich auch auf betrieblicher Ebene zunehmend darum, den Betroffenen zu helfen und die Negativeffekte einzugrenzen, wobei sehr unterschiedliche Interventionen zum Einsatz gekommen sind. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover haben einmal bilanziert, wie erfolgreich diese Maßnahmen waren. Ihre Studie, in der sie die Ergebnisse von 25 Interventionen zusammenfassen, wurde in der Zeitschrift “Patient Education and Counseling” veröffentlicht.

Berücksicht wurden nur Studien, die an zumindest zwei Zeitpunkten (vor und nach der Intervention) Daten erfasst hatten. Berücksichtigt wurden dann für die Analyse 25 Untersuchungen, von denen fast die Hälfte  (N=12) aus den Niederlanden stammt. 4 Studien waren in den USA durchgeführt worden, die übrigen in Großbritannien, Israel, Kanada, Finnland, Norwegen, Schweden und Polen. In den allermeisten Studien handelte es sich bei den Teilnehmern um Beschäftigte einer Organisation oder eines Betriebs. “

Quelle: http://www.forum-gesundheitspolitik.de/artikel/artikel.pl?artikel=1774

Dr. med. Günther Gunzelmann

Facharzt für Allgemeinmedizin – Naturheilverfahren

www.naturamed.de

Eine Reaktion zu “Prävention wird immer wichtiger”

  1. Alfred Stadlmann

    Hallo,

    das hört sich alles sehr gut an, doch die Realität sieht anders aus. Immer weniger Personal verrichtet heutzutage Arbeit, bei der sie vor Jahren noch Kollegen zur Unterstützung hatten. Der Spargedanken in den Firmen und der technologische Turbo, werden uns demnächst auf die Köpfe fallen. Wozu lamentieren, werde sich nun viele fragen, wenn doch eh der Wirtschaftsaufschwung für neue Arbeitsplätze sorgt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in den Etagen des Managements, meist anders gedacht wird. Nach 32 Jahren im Verkauf, glaube ich zu wissen, was dort oben in den Köpfen vorgeht. Profit, Profit, Profit. Und wann, wenn nicht in guten Zeiten. Die Restriktionen um diese Versklavung der Arbeitnehmer zu unterbinden, kann nur höheren Orts erfolgen - denke da an die Damen und Herren in Brüssel. Wie der Bauer sein Vieh hegt, um es möglichst lange zu melken, so muss auch ein umdenken in den Firmen stattfinden und der Arbeitnehmer ein gewisses Mitspracherecht erhalten. Nur wenn es dem Arbeitnehmer gut geht - geht´s auch der Wirtschaft gut. Darüber sollt man einmal nachdenken.

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