Ständige Erreichbarkeit vs. Espressostrategie

Wir können es uns schön reden, aber klar ist es mittlerweile: ständige Erreichbarkeit und Multitasking ohne Pausen machen krank. Siehe auch den Beitrag auf heute.de:

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,8333148,00.html

Passend zum Thema kommt demnächst das neueste Buch von Hans Kreis auf den Markt. In “Das große Geheimnis der kleinen Espressopause” finden sich wichtige Hinweise, wie man grundlegend entschleunigt. Autor und Coach Hans Kreis: “Die kleinen Pausen werden häufig unterschätzt. Wer pausenlos im Hamsterrad tritt und keinen Moment verschnauft, macht nicht nur Flüchtigkeitsfehler, er geht auch nicht achtsam mit sich um.  Das kann auf Dauer einfach nicht gesund sein.” Die Best-Off-Ausgabe  und Infos zum Vorbestellen:

http://www.amazon.de/Das-gro%C3%9Fe-Geheimnis-kleinen-Espressopause/dp/3899013573

Presse Naturamed e.V.

 

3 Reaktionen zu “Ständige Erreichbarkeit vs. Espressostrategie”

  1. Markus Breitenberger

    Ich möchte in diesem Zusammenhang unbedingt das Buch von dem amerikanischen Hypnotherapeuten Ernest Rossi empfehlen: 20 Minuten Pause
    http://www.amazon.de/Zwanzig-Minuten-Pause-Ernest-Rossi/dp/3873870851/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1315936538&sr=8-3

  2. web4health

    Derzeit ist Entschleunigung und Achtsamkeit bei Burnout und Stress angesagt. Aber so ganz einfach ist es eben nicht, mal eben runter zu schalten, wenn man nur auf Vollgas oder Standgas läuft.

  3. Wilfried Bauer

    Burnout, ist heute eine Mode - Erkrankung wie in der ehemaligen DDR die Diagnose “vegetative Dystonie”, die dann Ende der siebziger Jahre der damalige Gesundheitsminister Prof. Mecklinger hat verbieten lassen, per Gesetz.
    Heute ist es etwas anders, weil Burnout wirklich existiert. Aber: um differenzialdiagnostik hundert prozentig die Diagnose zu treffen, ist es gar nicht so einfach. Fakt ist, die ständig HÖHERE Leistungsanforderung der Firmen, die an die Mitarbeiter (es sind Menschen) weitergereicht, um wettbewerbsfähig zu bleiben, bleiben bei den MENSCHEN “hängen”. Das Geschäft mit der Angst ist weltweit umgreifend. Das Geschäft mit der Angst ist nichts anderes, als: Wir Menschen jagen einem Phantom hinterher, dass es in WIRKLICHKEIT überhaupt nicht gibt: Es ist die JAGD nach der TOTALEN SICHERHEIT. Warum haben die Menschen ihre Arbeitskraft abgesichert oder das Haus versichert oder eine Privathaftpflichtversicherung. Fragt man diese Menschen, dann antworten diese: “Na ja, wenn MAL WAS PASSIERT!” Na ja, wenn mal was passiert? Es passiert, dass ich meine Arbeit verliere! Und was ist dann? Auch hier wieder die Jagd nach dem Phantom: die absolute Sicherheit, weil ein Arbeitsplatz “Soziale Sicherheit” in einem Rahmen bietet, den ich sonst im sozialen Netz nicht habe. Vom Esel auf das Pferd umzusatteln ist toll. Aber sich vom Pferd auf den Esel wieder umzusatteln ist nicht zu frieden stellend. Und deshalb nehmen die Leute den Preis auf sich, der ihnen leider nicht bewusst ist, dass sie dem Phantom nachjagen und trotzdem der Verlierer sind, so oder so. Entweder diese Menschen genügen den stetigen Anforderungen ihrer Firma und schaffen es, haben keine Zeit mehr für Familie und soziales Umfeld (Ehe geht in die Brüche, etc.) oder sie werden krank, Burnout. Also auch verloren und verlassen. Die Gesellschaft muss hier eingreifen um einen gesellschaftlichen Kollaps der Menschen, der sich in AU-Bescheinigungen nierderschlägt, vorzubeugen. Bedenke: “Weniger, kann auf die Dauer viel, viel mehr sein!” Dazu muss die Menschheit global reifen und nicht nur in Deutschland!

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